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Ortschaftsrat Güntersberge bestätigt Ortsbürgermeister einstimmig:
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Interview mit Bill Moore, dem neuem Head Coach der Wernigerode Mountain Tigers

MT: Hallo Coach Bill Moore. Herzlich Willkommen als Head Coach der Wernigerode Mountain Tigers und vielen Dank für dieses kleine Interview, um Sie besser kennen zu lernen.
Sie sind mittlerweile 51 Jahre jung und haben mit Sicherheit einiges in Sachen Football erlebt. Können Sie uns und den Fans einen kleinen Einblick über Ihren Werdegang geben?
BM: Ich habe mit 12 Jahren angefangen Football zu spielen, während meiner gesamten Schulzeit, bis ins Alter von 24 Jahren beim Marine Corps. Ich war Strong Safety und Linebacker. Darüber hinaus fand man mich immer irgendwo in der Sportanlage, beim Basketball, Baseball und der Leichtathletik.
Erst im Alter von 37, als ich an der Bowling Green Universität zu studieren begann, kam ich wieder zum Football. Ich war dort verantwortlich für die Scout Offense und die Scout Special Teams unter den Trainern Steve Spagnoula, Paul Ferraro und Bob Ligashesky, welche mittlerweile alle NFL Coaches sind.
Danach kam ich nach Europa. Österreich, Finland und wieder Österreich. 2009 ging ich wieder nach Amerika zurück, um etwas Abstand zum Football zu gewinnen und zu überlegen, was ich mit dem Rest des Lebens anstellen wollte. Ich stellte in den 26 Monaten fest, dass Football mein Leben ist und dass ich nach Europa zurück muss, weil ich es liebe dort zu coachen.
MT: Das ist ja eine bewegte Vergangenheit mit namhaften Stationen. Wieso haben Sie sich nun für die Wernigerode Mountain Tigers entschieden?
BM: Dafür gibt es 3 Gründe:
1. Die Tigers sind ein deutsches Team und Deutschland hat, insgesamt betrachtet, die stärksten Ligen in Europa.
2. Wernigerode hat eine tolle, fast 20 jährige Vereinsgeschichte, mit vielen Höhen und Tiefen und dadurch auch eine ehrbare Vergangenheit, was mir persönlich sehr gefällt.
3. Nachdem ich das letzte Jahr betrachtet habe, also was bei den Tigers passiert ist, hatte ich das Gefühl, dem guten Programm noch mehr Leben und Inhalt geben zu können, hinsichtlich der Teameinstellung und der Spielerausbildung.
Nachdem ich dann am Telefon und per e-Mails mit dem Vorstand und dem Offense Coordinator Kontakt hatte, bestärkte das mein Gefühl. Wir haben eine Menge gleicher Ansichten und ich glaube es ist gut für das Team und mich.
MT: Welche Erwartungen haben Sie an das Team und die Stadt Wernigerode?
BM: Erwartungen? Ich erwarte vom Team, dass es so hart arbeitet, wie ich es tue. Nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe 100 Prozent beim Training, bei Spielerwerbung und allen anderen Tätigkeiten, die zu der Position des Head Coaches gehören und das erwarte ich auch von den Spielern und dem Management.
An die Stadt Wernigerode richte ich keine Erwartungen, sondern Hoffnung. Ich hoffe, dass viele Wernigeröder unsere Spiele besuchen, uns unterstützen und sehen, welche Riesenspaß ein American Football Spiel sein kann.
MT: Was heißt das im Einzelnen?
BM: Obwohl American Football nicht so populär in Europa ist, wie Fussball, bin ich doch absolut überzeugt davon, wenn die Wernigeröder Bürger am Spieltag die Tigers zahlreich und lautstark unterstützen, dann werden sie dieses Spieltagserlebnis geniessen und ein Stück weit darauf stolz sein, dass die Stadt einen erfolgreichen Sportverein besitzt, der auch gegen größere Vereine antreten, mithalten und sogar gewinnen kann. Schließlich sind wir nicht die Sachsen-Anhalt Mountain Tigers, sondern die Wernigerode Mountain Tigers und das bedeutet eine ganze Menge. Ich kann nur hoffen, dass die Wernigeröder diesen Stolz auch haben werden, den ich bereits jetzt als Teil des Programms und des Vereins habe.
MT: Wie haben Sie die Stadt Wernigerode bisher erlebt?
BM: Wernigerode ist eine wunderschöne Stadt mit jeder Menge Geschichte und Tradition. Ich wurde hier empfangen, als ob ich bereits Jahre hier verbracht hätte, was ich ich hoffentlich auch werde.
MT: Und in Bezug auf den Verein und die Mannschaft? Wie sind Ihre Eindrücke?
BM: Die Mannschaft ist eine Mischung aus Veteranen, Spielern mit ein paar Jahren Erfahrung und Neulingen. Wir befinden uns zur Zeit in einer Übergangsphase. Die Veteranen haben 10 und mehr aktive Jahre „auf dem Buckel“, und man kann nicht vorhersehen, wie viele noch kommen werden. Wir müssen also mehr Menschen anziehen, egal welchen Alters, besonders aber die Jugend der Region. Die Erfahrungen dieser Spieler helfen dabei, schnell und nachhaltig, neue Sportler auszubilden.
Die Mountain Tigers bieten bereits die Möglichkeiten im Alter von 6 Jahren diesen Sport zu erlernen und dann, über die Jugend, auch den Erwachsenensport zu betreiben. Nur so können die Lücken gefüllt werden, wenn die Veteranen in den „Ruhestand“ wechseln.
MT: Welche persönlichen Ziele haben Sie sich hinsichtlich der Mannschaft, der anstehenden Saison und der mittelfristigen Zukunft gesteckt?
BM: Mein persönliches Ziel ist in erster Linie natürlich möglichst immer zu gewinnen, wenn wir das Feld betreten, aber eigentlich wichtiger ist die Art und Weise, wie wir das tun. Ich möchte keine Siege, die nur ein schwaches oder gar schlechtes Licht auf den Verein, die Stadt oder die Spieler werfen. Ich möchte Klasse und Nachhaltigkeit erreichen, damit nicht nur unser Gegner uns als Mannschaft respektiert, sondern ebenso unsere Fans und die Fans der gegnerischen Mannschaft.
Ich habe im Laufe der Jahre meiner Trainertätigkeit einige Teams gesehen, bei denen ich unter keinen Umständen ein Teil des Programms sein will, selbst wenn sie gewinnen. Gewinnen und verlieren kann jeder, aber Klasse besitzen nur Wenige.
Für die Saison habe ich das Ziel die Meisterschaft in der Oberliga Ost zu gewinnen. Als Head Coach macht es auch wenig Sinn Zweiter werden zu wollen.
Das langfristige Ziel lautet den Mannschaftsroster in Punkto Alterstruktur auf jeder Position verjüngend aufzustocken. Das heißt, ich möchte jedes Jahr neue Spieler ins Team aufnehmen, sodass wir echte Tiefe im Kader haben. In meiner Vorstellung gibt es keine Grenze, was aus dem Verein werden kann. Mit allem, was ich über die Errungenschaften des Vereins in der Vergangenheit weiß, sehe ich keinen Grund, warum wir nicht alles erreichen sollten, was wir uns vornehmen. Es ist nur eine Frage des Einsatzwillens und ich setze mich völlig für die gesteckten Ziele des Vorstandes, der Spieler und der Trainer ein.
MT: Möchten Sie noch ein paar Worte in eigener Sache sagen, an die Fans und Interessierten in Wernigerode?
BM: Ich möchte mich erstmal bei der Stadt Wernigerode und den Fans der Tigers herzlich bedanken, für die freundliche Aufnahme, seit ich hier bin. Mir wurde das Gefühl gegeben, als sei es bereits meine zehnte Saison als Head Coach und nicht meine erste. Das motiviert mich besonders.
Wenn sie die Mountain Tigers bisher noch nicht haben spielen sehen, dann planen sie bitte jetzt schon den Besuch unseres Eröffnungsspieles am 15. April ein. Neben Essen und Trinken, Musik und Unterhaltung, gibt es natürlich noch ein erlebnisreiches Spiel. Und vergessen sie bitte ihre Kinder nicht, denn auch die werden ein tolles Event erleben. Eine neue Saison, eine neue Einstellung. Wir werden sie nicht enttäuschen.
LET'S GO TIGERS!!!!!!!!!!
Funk: +49 171/ 49 60 213E-Mail: https://3c.web.de/client/mail/compose;jsessionid=A54B814AEAEB7DCF31487E734FE02C17-n2.aS-NAGf_qWHoKRRNcrnkaEYC4WY?to=feuerstacke%40mountain-tigers.de&selection=pid_1
MdL Evelyn Edler übergibt 200 Euro-Spende an Harzer Kinderschutzbund!
MdL Evelyn Edler und Wernigeröder LINKE übergeben 200 Euro-Spende an Harzer Kinderschutzbund
Harzkreis/Wernigerode. Das der Harzer Kinderschutzbund bei der Spendensammlung auf dem alljährlichen Neujahrsempfang der Wernigeröder LINKEN mit einer Spende bedacht wird, ist bereits zu einer guten Tradition geworden. Nach 2010 und 2011 erhielt der Verein auch in diesem Jahr eine Spende in Höhe von 200 Euro, die Landtagsmitglied Evelyn Edler, Stadtfraktionschef Dieter Kabelitz und weitere Vertreter der Wernigeröder LINKEN dieser Tage den engagierten Vereinsmitgliedern in den Räumen des Harzer Kinderschutzbundes im Wohngebiet Burgbreite übergaben.
Die Landes- und Kommunalpolitiker nutzten das Treffen, um sich im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern um Evelin Malek (Vorsitzende) und Petra Albrecht (stellv. Vorsitzende) über die ehrenamtliche Arbeit der rund dreißig Mitglieder des im Jahr 2006 im Harzkreis gegründeten Vereins zu informieren. So sind der Schutz und die Hilfe für Kinder bei Problemen, Hilfe für oft junge Eltern in schwierigen sozialen Lebenslagen und die aktive Einmischung in die Politik vor Ort zu Gunsten von Kindern, Jugendlichen und Familien ein zentrales Anliegen der Vereinsmitglieder.
Die Vereinsvorsitze Evelin Malek konnte erfreut feststellen, dass die Räumlichkeiten am Platz des Friedens Nr. 2 im Wohngebiet Burgbreite, in denen der Verein seit dem Frühjahr 2011 beheimatet ist, sehr gut angenommen werden. Dazu zählt auch der „Kleiderschrank“ für Kinder und Jugendliche. Auch in diesem Jahr werde sich der Verein in Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg an Aktivitäten beteiligen. Dazu zählen u.a. das Bürgerfrühstück zu Gunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher, der Erlebnis- und Präventionstag, der Weltkindertag und die Kooperation mit Schulen.
Für seine Arbeit suche der Verein weiterhin tatkräftige Mitstreiter, die sich ehrenamtlich für die Rechte und soziale Chancengleichheit aller Kinder einsetzen möchten. Neben vielen interessanten Eindrücken und Ideen für ihre politische Arbeit nahm MdL Evelyn Edler daher auch gleich eine Beitrittserklärung mit.
Harzgeröder LINKE mit Vorstandswahl: Klaus Herrmann im Amt als Vorsitzender bestätigt
Harzgeröder LINKE mit Vorstandswahl: Klaus Herrmann im Amt als Vorsitzender bestätigt
Harzgerode. Zur turnusmäßigen Neuwahl des ehrenamtlichen Ortsvorstandes trafen sich dieser Tage die Mitglieder der Harzgeröder LINKEN, bei der Klaus Herrmann aus Harzgerode im Amt als Ortsvorsitzender bestätigt wurde. Ihm zur Seite zum Stellvertreter gewählt wurde Herbert Neundorf, der das Amt des Vize von Heinz Fessel übernimmt. Der Güntersberger Ortschaftsrat trat nicht erneut zur Wahl an.
Ein positives Fazit konnte Herrmann über die politische Arbeit des Ortsverbandes ziehen, der sich im Sommer 2009 aus denen bis dato selbständigen Ortsverbänden Harzgerode und Güntersberge zusammenschloss. Die regionalen Mandatsträger der LINKEN im Stadtrat und Ortschaftsrat arbeiten eng zusammen, stets mit dem Blick auf das bedacht, was ehrenamtliche Kommunalpolitik für die Bürgerinnen und Bürger in Zeiten knapper Kassen leisten kann.
Die Wernigeröder LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler, Güntersberges Ortsbürgermeister Kurt Kipper, der in diesem Jahr auf eine erfolgreiche 14-jährige Amtszeit zurückblicken kann und Katrin Böttcher aus Güntersberge, seit November 2011 Mitglied des Kreisvorstandes der Harzer LINKEN, dankten den Mitgliedern des Ortsverbandes für die bisher geleistete Arbeit und gratulierten dem neu gewählten Vorstand.
Auch künftig wolle man gemeinsam, von der Kommune bis zum Land, für die Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung kämpfen. Denn nur so könne die Lebensqualität und die Zukunftsfähigkeit der Stadt Harzgerode und der Ortsteile Dankerode, Güntersberge, Königerode, Neudorf, Schielo, Siptenfelde und Straßberg gesichert werden, zeigt sich die Harzgeröder LINKE einig.
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Die beiden Harzgeröder, Klaus Herrmann (2.v.l.) und Herbert Neundorf (3.v.l.), wurden als Vorstand des Harzgeröder Ortsverbandes der Partei DIE LINKE gewählt. Zur Wahl gratulierten die Wernigeröder LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler (l.), Güntersberges Ortsbürgermeister Kurt Kipper (2.v.r.) und Kreisvorstandsmitglied Katrin Böttcher (r.).
DIE LINKE im Stadtrat Wernigerode kommen nach Mitteilung des Fraktionsvorsitzenden Dieter Kabelitz am Mittwoch, dem 15. Februar, 17.30 Uhr,
Treffen von Hartz-IV-Kritikern

Treffen von Hartz-IV-Kritikern
Bekanntermaßen kritisiert die Partei DIE LINKE die geringe Höhe der Hartz-IV-Leistungen und die unsoziale Sanktionspraxis. In der Partei gibt es einen Zusammenschluß, der sich in besonderer Weise diesem Thema widmet: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV. In Sachsen-Anhalt gibt es als Gliederung dieser BAG die LAG Hartz IV. Sie trifft sich 2-3 Mal pro Jahr und bespricht die aktuelle SGB-II-Situation, die beratend helfenden Aktivitäten der Mitglieder vor Ort und sozialere politische Konzepte.
Die nächste Mitgliederversammlung ist für den 18.02.12 geplant. Die LAG wird sich im “Sozialforum Aschersleben e.V.” (Oststr. 5) von 10 bis 13 Uhr treffen.
Nähere Informationen erhalten Sie von unserer LAG-Sprecherin Elke Reinke:
e-reinke@web.de.
Neujahrsempfang 2012 mit Evelyn Edler am 30.01.2012
Zehntausend zeigten Gesicht gegen Rechtsextremismus

Zehntausend zeigten Gesicht gegen Rechtsextremismus: Harzer LINKE und MdL Evelyn Edler nahmen an "4. Meile der Demokratie" teil
Harzkreis/Magdeburg. Am 14. Januar haben sich tausende Bürgerinnen und Bürger aus allen Regionen Sachsen-Anhalts, Vereine und Verbände, Politik und Verwaltung, Kulturschaffende und andere Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zur "4. Meile der Demokratie" zusammengeschlossen, um mit Menschenketten, Sitzblockaden, Mahnwachen und einem bunten Programm friedlich in der Landeshauptstadt Magdeburg ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und braunen Terrorismus zu setzen.
Auch aus dem Harzkreis zeigten engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerbündnisse aus Halberstadt, Wernigerode und Quedlinburg wie in den Vorjahren Gesicht gegen Rechts. Unterstützt wurden sie dabei von Mitgliedern der Harzer LINKEN, der Harzkreis-Linksjugend und der Wernigeröder Landtagsabgeordneten Evelyn Edler.
Insgesamt zählten die Veranstalter rund zehntausend Teilnehmer, die ein sichtbares Zeichen gegen den Versuch von Neonazis setzten, das Gedenken an den Bombenangriff und die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945, für ihre rechtsextreme Geschichtsfälschung zu missbrauchen. Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und brauner Terrorismus dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben, zeigten sich alle Teilnehmer einig.
Bürgermeisterin, Magistrat und Sozialausschuss von Witzenhausen/Werra mit Interesse am Harzer Familien- und Sozialpass


Bürgermeisterin, Magistrat und Sozialausschuss von Witzenhausen/Werra mit Interesse am Harzer Familien- und Sozialpass
Von Eberhard Schröder, Stellv. Vors. der Kreistagsfraktion
Witzenhausen/Halberstadt. Der Magistrat und der Sozialausschuss Witzenhausen (Hessen) luden mich zum 30.11.2011 zu ihrer gemeinsamen Sitzung ein, um sich über Erfahrungen mit dem Familien- und Sozialpass im Landkreis Harz zu informieren. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen entwickelte sich eine interessante Diskussion, die die Magistrats – und Stadtratsmitglieder der kleinen Werrastadt fortführen wollen.
Wie kam es nun zu diesem Zusammentreffen von Kommunalpolitikern aus Sachsen-Anhalt und Hessen?
Bereits seit über 2 Jahren bemüht sich der Arbeitskreis Sozialticket Witzenhausen (AKSW) um ermäßigte Fahrscheine für Einwohner der Stadt und des Werra-Meißner-Kreises, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Ich kenne die Vertreter des AKSW bereits seit mehreren Jahren durch unsere Mitarbeit in der LINKEN-Bundesinitiative „Sozialticket“. Deshalb folgten die Witzenhausener und weitere hessische Initiativen bereits im März 2010 einer Einladung in den Harzkreis und ließen sich von den Harzer Verkehrsbetrieben, dem Kreissozialamt sowie André Lüderitz und Eberhard Schröder über den Harzer Familien- und Sozialpaß informieren.
Seitdem sammelte der AKSW im Werra-Meißner-Kreis 2112 Unterschriften für die Einführung des Sozialtickets. Allein in der Stadt Witzenhausen (7.500 Einwohner, mit Eingemeindungen15.000) unterstützen 1464 Bürgerinnen und Bürger das Anliegen. Mit diesem Rückenwind suchen die Initiatoren um Peter Menges, Manfred Hofmann und Manfred Liebl jetzt die Unterstützung der Stadt.
Auf Anregung des AKSW beschäftigte sich der Sozialausschuss am 30.11.2011 mit der Problematik. Michael Schulze (SPD), Vorsitzender des Sozialausschusses im Stadtrat von Witzenhausen, lud mich zu dieser Ausschusssitzung ein. Daran nahmen auch die Bürgermeisterin Angela Fischer (CDU), der Magistrat und interessierte Einwohner (darunter mehrere Mitglieder der LINKEN) teil. Der Sprecher des AKSW appellierte an die Ratsmitglieder die Initiative zu unterstützen und verwies auf die vorliegenden Unterschriften sowie auf Erfahrungen in anderen Kommunen.
Dann wurde ich gebeten, die Harzer Erfahrungen darzulegen. Nach einer kurzen Vorstellung des Harzkreises und der Entwicklung des Familien- und Sozialpasses seit 1995, den heute ca. 7.500 Harzer nutzen, trug ich folgende Erfahrungen vor:
1. Ein Sozialpass wird bestehende gesellschaftliche Probleme nicht lösen, jedoch die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben mit kommunalen Mitteln verbessern.
2. Jede Kommune hat spezifische Bedingungen, die es zu nutzen gilt.
3. In der Kommunalvertretung sind breite Unterstützung und Kompromißfähigkeit gefragt, damit der Pass eingeführt werden kann und lange Bestand hat.
4. Ohne Unterstützung der Verwaltung ist eine Umsetzung nicht möglich.
5. Wird jedes Sozialticket als finanzieller Verlust gerechnet, scheitert die Initiative sofort. Werden Sozialfahrscheine jedoch als Möglichkeit der Gewinnung zusätzlicher Fahrgäste bewertet, ist das die Grundlage des Erfolgs.
Besonderen Schwerpunkt legte ich auf die Erläuterung der spezifischen Bedingungen im Harz (ÖPNV-Unternehmen in kommunaler Hand, keine Zuschüsse der Kommunen an die ÖPNV-Betriebe auf Grund des Sozialpasses, Information für Nutzungsberechtigte durch den Landkreis und die KOBA, Beteiligung vieler Gemeinden und privater Unternehmen am Pass).
Im Anschluß an die Ausführungen wurden etliche Fragen gestellt und es begann die Diskussion zum Für und Wider. Sozialausschuss, Magistrat und Bürgermeisterin entschieden gemeinsam, die Diskussion auch im Verkehrsausschuss fortzusetzen. Anregungen gab es, wie die von den Stadtwerken betriebene Stadtlinie genutzt werden könnte und ob eine Insellösung möglich wäre. Die Ausdehnung auf den gesamten Werra-Meißner-Kreis wurde ebenso diskutiert wie die hessische Landesinitiative „Mobilfalt im ländlichen Raum“.
Nach der Ausschusssitzung hatte ich noch die Möglichkeit mit Bernd Gassmann zu sprechen. Das LINKE-Kreistagsmitglied im Werra-Meißner-Kreis wußte zu berichten, dass im Kreistag gerade erst die Sozialticket-Idee deutlich abgelehnt wurde. Es ist also noch viel Arbeit erforderlich.
Gegen 21:30 Uhr trat ich die Heimreise an. Während der 140-km-Fahrt über die Autobahnen A 38 und A 7 kam ich zu der Überzeugung, dass sich der Witzenhausenbesuch gelohnt hat. Immerhin haben Kommunalpolitiker von CDU, SPD, Grünen und FWG Ergebnisse LINKER Kommunalpolitik aus 1. Hand zur Kenntnis genommen und offensichtlich in ihre Diskussionen und Überlegungen einfließen lassen.
Klar ist: die Kommunalpolitiker von Witzenhausen werden ihre Entscheidungen treffen. Wie die Diskussion zum Sozialticket endet, darf mit Spannung erwartet werden. Immerhin ist das Ticket Bestandteil der Koalitionsvereinbarung von Grünen und SPD. Zudem wird Anfang 2012 der Bürgermeister neu gewählt. Beim Abschied aus Witzenhausen sagte mir der SPD-Kandidat Michael Zimmermann, er wolle die Wahl gewinnen. Ich habe ihm viel Erfolg gewünscht, auch bei der Einführung des Sozialtickets. Wir werden sehen, ob die fleißige Arbeit der Bürgerinitiative belohnt wird.
Eberhard Schröder
Stellv. Fraktionsvorsitzender
Anlage: 2 Bilddateien
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Der Ausschussvorsitzende Michael Schulze (SPD) begrüßte Eberhard Schröder sowie die Vertreter des AKSW Peter Menges, Manfred Hofmann und Manfred Liebl (v.l.)
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Nach dem Vortrag gab es zahlreiche Fragen an Eberhard Schröder (3. v.l.); rechts im Hintergrund: Bürgermeisterin Angela Fischer
LINKE-Seniorentreff in Wernigerode
Wernigerode. Die Senioren AG der Wernigeröder LINKEN lädt am Dienstag, dem 10. Januar, um 9.30 Uhr, in das Bürgerbüro "Rote Ecke", Unterengengasse 4, in Wernigerode, zum nächsten Seniorentreff ein. Zur ersten politischen Gesprächsrunde im neuen Jahr sind wie immer interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen.
Auch 2012 gemeinsam für den Oberharz anpacken
Oberharzer LINKE und MdL Evelyn Edler: "Auch 2012 gemeinsam für den Oberharz anpacken"
Benneckenstein. Zum politischen Jahresabschluss luden der Oberharzer LINKE-Ortsverband, die Ratsfraktion und die Harzer Landtagsabgeordnete Evelyn Edler kürzlich nach Benneckenstein ein.
In gemütlicher Atmosphäre zogen die Ortsvorsitzende Christel Liebetruth (Benneckenstein), Fraktionschef Volker Hedderich (Elbingerode), Kreisvorstand Michael Wisse (Elbingerode) und MdL Evelyn Edler gemeinsam mit interessierten Bürgern und Parteimitgliedern, darunter zwei Neumitgliedern, Bilanz über die politische Arbeit in 2011 und gaben einen Ausblick auf ihre Schwerpunkte im neuen Jahr.
Den Jahresrückblick nutzte Evelyn Edler zugleich, um Bilanz über ihre ersten neun Amtsmonate als Harzer Vertreterin im Magdeburger Landtag zu ziehen. So zählten die Antrittsbesuche bei den Bürgermeistern der Region, die Kindergärten in Hasselfelde und Stiege, das Stieger Seniorenheim, die Grundschule und das Diakonie-Krankenhaus in Elbingerode, die Teilnahme am traditionellen Laurentiade-Bootsrennen in Benneckenstein, der Vorlesetag in der Stadtbibliothek Elbingerode und die regelmäßigen öffentlichen Bürgersprechstunden auf den Wochenmärkten zu den Oberharzer Stationen ihrer bürgernahen Wahlkreisarbeit.
Mit Blick auf 2012 zeigten sich alle Teilnehmer einig, dass man gerade in Zeiten knapper Kassen gemeinsam anpacken müsse, um den Oberharz positiv weiterentwickeln zu können. Die Umsetzung des Tourismuskonzeptes, der Ausbau der Internetversorgung in allen Ortsteilen und die Realisierung notwendiger Infrastruktur- und Baumaßnahmen gehören für die Mitglieder der Ratsfraktion, den Ortsverband und Landtagsmitglied Evelyn Edler zu den Schwerpunkten im neuen Jahr.
So wird der jüngste Ratsbeschluss zum Ausbau des DSL-Netzes begrüßt. Bekanntlich hatten Edler und die Oberharzer LINKE bereits Mitte 2011 kritisiert, dass sich die weißen Flecken bei der Internetversorgung nicht in allen Ortsteilen mittels LTE-Funktechnik schließen lassen.
Auch bei der notwendigen Sanierung von Straßen und Brücken arbeite man eng zusammen. Gesprächskontakte zwischen den Akteuren im Oberharz und den zuständigen Landesministerien herzustellen, wie aktuell zur Problematik Philosophenbrücke in Rübeland, gehören für Edler zur tagtäglichen Erfüllung ihres Wählerauftrages.
FOTO-UNTERTITEL:
Politischer Jahresabschluss der Oberharzer LINKEN in Benneckenstein, u.a. mit (v.l.) Kreisvorstand Michael Wisse (Elbingerode), Landtagsmitglied Evelyn Edler (Wernigerode), Ortsvorsitzende Christel Liebetruth (Benneckenstein) und Fraktionschef Volker Hedderich (Elbingerode).
Erfolgreiche DVD PREMIERE in Blankenburg!!!

800 Jahre Blankenburg
Eine kleine Stadt mit einer großen Geschichte,
so der Name der heute erscheinenden DVD, die von der RFH Film- und Medienproduktions GmbH erstellt wurde.
Dagmar Reimanns 84 minütige Dokumentation „800 Jahre Blankenburg“ zeigt die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung im Jahre 1212 bis heute. Sie berichtet von zahlreichen Persönlichkeiten und führt den Zuschauer an historische Plätze. Viele Bilder- und Filmsequenzen auf der DVD wurden bisher noch nie veröffentlicht.
Ab sofort für 15 Euro erhältich in Blankenburg: Touristinformation (Markt), Buchhandlung am Tummelplatz (Ecke Lange Lange Str) und bei real in der Lerchenbreite.
Junior-Studenten der KinderHochschule entfachen „Hochschulgewitter“

Junior-Studenten der KinderHochschule entfachen „Hochschulgewitter“
Am Samstag, dem 3. Dezember 2011, inmitten der Adventsstimmung, lud die Hochschule Harz gemeinsam mit dem Internationalen Bund zur 23. Veranstaltung der KinderHochschule auf den Wernigeröder Campus ein. Die zahlreichen Junior-Studenten zwischen 8 und 12 Jahren reisten von nah und fern an, um alles Erdenkliche über: „Blitz und Donner“ zu erfahren. Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann begrüßte die Teilnehmer und verkündete, dass es auch im kommenden Kalenderjahr wieder spannende Vorlesungen für Junior-Studenten geben wird.
Mit einem grellen Blitz und ohrenbetäubendem Donner eröffnete Prof. Dr. Albert Claudi vom Institut für elektrische Energietechnik IEE der Universität Kassel die Veranstaltung. Getreu dem Thema: „Was weißt du eigentlich über Blitz und Donner?“, gab es jede Menge Zahlen, Daten und Fakten rund um das Naturschauspiel. Die aufmerksamen Teilnehmer lauschten dem studierten Elektrotechniker, der selbst beim Bau eines der weltgrößten Blitzgeneratoren mitgewirkt hat. Der Fachmann berichtete wissenschaftlich fundiert und beantwortete aufkommende Fragen „blitzschnell“. Alltäglichen Redewendungen wurde auf den Zahn gefühlt: „Schlussendlich kann man sich in der Nähe jedes Baumes vor Blitzeinwirkung schützen; egal ob Buche oder Eiche!“, so der Hochspannungsexperte.
Die Experimente veranschaulichten den vermittelten Lehrstoff und entfachten bei den neugierigen Junior-Studenten Interesse an Naturwissenschaften. Der 9-jährige Halberstädter Lukas Fenner fällte ein erstes Urteil: „Physik wird mein neues Lieblingsfach!“ und für den 10-jährigen Tim Weissenberg aus Harlingerode war die gesamte Veranstaltung ein Erfolg: „Toll, der Professor hat alles greifbar rübergebracht; in einer Sprache, die auch ich verstehe!“. „Forschung und Lehre sind in meinen Augen gleichermaßen wichtig; die Neugier der jungen Menschen muss man fördern“, so Claudi, selbst ein großer Befürworter der KinderHochschule. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Verleihung der Bronze-, Silber-, Gold- und Genie-Auszeichnungen an eifrige Teilnehmer. Im Anschluss schickten die Nachwuchsakademiker erste Weihnachtsgrüße in Form eines mit Helium gefüllten Luftballons in die Wolken, die personalisierten Kärtchen dürfen an die Hochschule Harz zurückgeschickt werden, wo man schon gespannt rätselt woher demnächst überall Post kommt. Freundliche Unterstützung fand die KinderHochschule erneut durch die Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH und die Vereinigte Volksbank eG.
Ebenfalls für Spannung sorgt das Programm 2012, welches erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Auch im nächsten Jahr bietet die erfolgreiche Vorlesungsreihe für jedes Interesse etwas: Im März ist Jörg Reimann vom Blankenburger Verein „History 4 You“ bereits zum zweiten Mal dabei und entführt die Junior-Studenten auf eine Reise in die Zeit des Barons von Münchhausen. „Fliegen. Gestern. Heute. Morgen.“ ist das Thema im Juni, dazu hat Prof. Dr. Sven Groß, Hochschullehrer für Management von Verkehrsträgern am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, alle Antworten. „Die Corioliskraft, die Sonne und das Wetter im Harz“ erklärt im September ein weiterer Experte der Hochschule Harz: Prof. Dr. Günter Bühler, Inhaber der VEM-Stiftungsprofessur für Elektromaschinenkonstruktion am Fachbereich Automatisierung und Informatik. Im Dezember geht dann ein erfolgreicher Dozent der GenerationenHochschule auf hochaktuelle Fragen ein: „Bekommt man vom Fernsehen viereckige Augen und warum fesseln mich Computerspiele? Das Rätsel von der Gefahr der Sucht und dem scheinbar unerklärlichen inneren Verlangen“. Dr. med. Matthias Bosse, Facharzt für Allgemein- und Sportmedizin und Experte für Suchtmedizin, und Dipl.-Sozialpädagogin Antje Rumpf vom Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH haben alle Informationen zu diesem heiß diskutierten Thema.
Die Anmeldung zur nächsten Vorlesung erfolgt auf der neugestalteten Webseite www.kinderhochschule.eu, hier sind auch fotografische Impressionen vergangener Veranstaltungen zu bewundern und die Mini-Studiosi können innerhalb eines geschützten Bereichs online Hochschulluft schnuppern.
Nikolausbesuch im Nöschenröder Hummelhaus: MdL Evelyn Edler besichtigt neuen Anbau und informiert sich über bevorstehenden 65. Geburtstag
Nikolausbesuch im Nöschenröder Hummelhaus: MdL Evelyn Edler besichtigt neuen Anbau und informiert sich über bevorstehenden 65. Geburtstag
Wernigerode. Man sieht es der Kita „Nöschenröder Hummelhaus“ im Zwölfmorgental nicht an, aber die traditionsreiche Einrichtung wird im kommenden Jahr 65 Jahre alt. Über den Stand der Vorbereitungen zum Jubiläum und die erfolgreiche Sanierung inklusive Anbau informierte sich die Wernigeröder LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler, die der Einrichtung am Nikolaustag einen Besuch abstattete.
Zum Auftakt brachten die einhundert Kinder der Abgeordneten ein musikalisches Ständchen mit traditionsreichen Nikolaus- und Weihnachtsliedern, für die sich Evelyn Edler mit einem mit Schokonikoläusen und Mandarinen prall gefüllten Korb bedankte.
Christiane Paul, Amtsleiterin für Jugend, Gesundheit und Soziales, Sachgebietsleiterin Annette Klaue und Kita-Leiterin Heide Petschovsky informierten ihren Gast beim anschließenden Rundgang über die 2010/2011 aus Mitteln des Konjunkturpakets II erfolgte Sanierung und die pädagogische Ausrichtung der Einrichtung als Wald- und Naturkindergarten.
Mit dem Anbau verfügt die Kita nun über einen großen Mehrzweckraum, den die 100 Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren unter anderem für Sport- und Bewegungsspiele, musikalische Aktivitäten, gruppenübergreifende Projekte, Einnahme der Mahlzeiten und schließlich als Raum der Begegnung für Elternabende nutzen. Als Kita mit Schwerpunkt Wald und Natur, informierte Heide Petschovsky, stehen 2 bis 3 Waldtage pro Woche auf dem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm. Die Förderung der Phantasie, Kreativität, Ausdauer, Gemeinschaft und Gesundheit der Kinder stünden dabei im Mittelpunkt.
In der Diskussion um die Überarbeitung des Kinderförderungsgesetz nahm Evelyn Edler die Hinweise und Anregungen mit in den Landtag, dass die Erzieherinnen zur Umsetzung der an sie gerichteten Aufgaben, z.B. „Bildung elementar“, Sprachstandstest und Elternarbeit, auch die entsprechenden Rahmenbedingungen benötigen. „Die Forderung nach einer gesetzlichen Verankerung und entsprechenden finanziellen Förderung von Vor- und Nachbereitungsstunden findet meine Unterstützung“, betonte Edler, deren Fraktion sich für die Ganztagsbetreuung für alle Kinder, unabhängig vom Status der Eltern, einsetzt. Eine Fotogalerie von der Nikolaustour in Wernigerode gibt es auf www.evelyn-edler.de.
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Bei ihrem Nikolausbesuch in der Kita „Nöschenröder Hummelhaus“ hatte die Wernigeröder LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler einen Korb mit schokoladenen und vitaminreichen Nikolausüberraschungen für die 100 Kinder dabei.
Nicolaus holt Schokolade bei Wergonawerk in Wernigerode
MdB Harald Koch und MdL Evelyn Edler luden zum Sozialfrühstück ein: "Kritik am Sparkurs zu Lasten sozial Benachteiligter"
MdB Harald Koch und MdL Evelyn Edler luden zum Sozialfrühstück ein: "Kritik am Sparkurs zu Lasten sozial Benachteiligter"
Wernigerode. Der Sangerhäuser LINKE-Bundestagsabgeordnete Harald Koch, die Wernigeröder LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler und der "Arbeitskreis Hartz IV" luden kürzlich zum 1. Sozialfrühstück in das Wahlkreisbüro der Wernigeröder Abgeordneten ein.
Gemeinsam mit einem Rechtsanwalt für Sozialrecht, der den Gästen in vertraulichen Gesprächen kostenlos Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Behörden gab, tauschten sich Harald Koch und Evelyn Edler mit den von den Hartz-Gesetzen, Niedriglöhnen oder Minirenten betroffenen Gästen über ihre persönliche Situation und die aktuelle Gesetzeslage aus.
So informierten Koch und Edler über die aktuellen Neuerungen, die von der schwarz-gelben Bundesregierung mit dem Haushalt für das Jahr 2012 geplant sind. Wegen des Sparkurses der Bundesregierung in der Arbeitsmarktpolitik brechen Weiterbildungsmaßnahmen für Hartz IV-Beziehende drastisch ein. Während die Zahl der arbeitslosen Hartz IV-Beziehenden im Oktober gegenüber dem Vorjahr lediglich um 3,7 Prozent auf 1,96 Millionen zurückging, verzeichneten die Maßnahmen für berufliche Weiterbildung ein Minus von 22,5 Prozent. Im Sommer 2011 gab es 65 156 Teilnehmende an solchen Maßnahmen. Im Juli 2010 waren es noch 84 098. Die Ausgaben sanken um 24,3 Prozent.
Dieser Sparkurs gehe zu Lasten der sozial Benachteiligten, gaben Koch und Edler zu bedenken. Union und FDP schnürten für die Banken ein Rettungspaket nach dem anderen und sparten bei den Arbeitslosen, kritisierten beide Linkspolitiker. Dabei fehlten trotz sinkender Arbeitslosigkeit weiterhin Millionen Arbeitsplätze. Nach Angaben der Bundesregierung waren bei der Bundesagentur für Arbeit im Oktober 2011 500 000 offene Stellen gemeldet. Die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen lag dagegen bei 2,74 Millionen. Zählt man die Erwerbslosen mit, die sich in einer Maßnahme befinden oder wegen bestimmter Regelungen nicht als arbeitslos gelten, erhöht sich die Zahl auf 3,88 Millionen. Rechnerisch kommen so acht Arbeitslose auf eine offene Stelle.
Insgesamt ergab sich im gut gefüllten Bürgerbüro eine muntere Debatte und alle Anwesenden waren sich einig, die Gespräche und Beratungen im Rahmen des "Sozialfrühstücks" fortzusetzen, erklärte MdL Evelyn Edler als Gastgeberin abschließend.
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Der Sangerhäuser LINKE-Bundestagsabgeordnete Harald Koch (2.v.r.) und die Wernigeröder LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler (r.) luden kürzlich zum 1. Sozialfrühstück in das Wahlkreisbüro der Wernigeröder Abgeordneten ein und tauschten sich mit von Hartz IV, Niedriglöhnen und Minirenten betroffenen Gästen über ihre persönliche Situation und die aktuelle Gesetzeslage aus.
20 Jahre Wiederaufnahme des Zugverkehrs zum Brocken 15.09.2011
Studentische Initiative plant Info-Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember

Hochschule Harz zeigt Schleife
Studentische Initiative plant Info-Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember
Mit Informationsständen in der Mensa und dem Haus 4 auf dem Wernigeröder Campus der Hochschule Harz unterstützt die dortige größte studentische Initiative, der HIT e.V. (Harzer Interessengemeinschaft der Tourismusstudierenden), auch in diesem Jahr aktiv den Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember.
Unter dem Leitmotto „Positiv zusammen leben – aber sicher“ bieten die Stände von 11:00 bis 14:00 Uhr (Foyer Mensa) und 11:00 bis 13:30 Uhr (Foyer Haus 4) Informationen zu den Symptomen der Erkrankung, deren Ausbruch sowie der Ansteckungsgefahr. Gleichzeitig soll zu Solidarität mit Infizierten, Kranken sowie deren Angehörigen aufgerufen werden, auch eine Spendensammlung ist vorgesehen. Der Erlös aus dem Verkauf der AIDS-Schleifen kommt der AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. zu Gute.
„Allein in Sachsen-Anhalt leben ca. 500 Menschen mit AIDS und HIV und die Anzahl der Infizierten steigt ständig. Trotzdem sind nie genug finanzielle Mittel da, um die Betroffenen zu unterstützen. Deshalb müssen wir alle etwas tun“, so die Studentin Sandra Skolik, Projektleiterin des Welt-AIDS-Tags bei der studentischen Initiative.
Brockenbowl feiert seinen 18. Geburtstag

Brockenbowl feiert seinen 18. Geburtstag
Am kommenden Samstag geht der Brockenbowl in seine 18. Runde. In der Harzlandhalle Ilsenburg treffen die Wernigerode Mountain Tigers auf 5 Kontrahenten aus der gesamten Bundesrepublik, um die begehrte Trophäe zu erringen. Neben den Wilhelmshaven Buccaneers haben sich auch die Bundesligisten der Dresden Monarchs ins Starterfeld eingetragen.
Des weiteren stehen mit den Münster Mammuts, den Crailsheim Titans und den Leipzig Lions erfahrene Teams am Start und das bedeutet nichts anderes, als Spiel, Spaß und Spannung auf ganzer Linie.
Ein Muss für jeden Sportbegeisterten, der diese aufregende Sportart hautnah erleben möchte oder einfach nur den Samstag mit eindrucksvollen Erlebnissen verbringen will. Natürlich wird auch das Rahmenprogramm wieder reichlich mit interessanten und amüsanten Dingen ausgeschmückt, sodass von einem kurzweiligen Spektakel gesprochen werden muss, bei dem auch Leib und Seele nicht zu kurz kommen werden. Einlass in die Harzlandhalle am Samstag ist ab 10:00 Uhr.
Darüber hinaus veranstalten die Harzer Footballer am 03.12., also eine Woche später, ein Sichtungstraining für Interessierte, die diesen Sport gerne kennenlernen möchten. Gerne gesehen sind natürlich auch Sportler aus anderen Sportarten, die Lust haben, ihre sportlichen Grenzen neu zu entdecken oder zu erweitern. Informationen zu diesem Try-out-Training gibt es natürlich aus erster Hand beim Brockenbowl in Ilsenburg.
Prof. Dr. Jürgen Stember vertritt Fachbereich auch auf Bundesebene

Dekan des Halberstädter Fachbereichs Verwaltungswissenschaften in Präsidium gewählt
Prof. Dr. Jürgen Stember vertritt Fachbereich auch auf Bundesebene
Auf der Herbstkonferenz der Rektoren und Dekane der Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst in Deutschland (RKHöD) stand auch die Wahl des Präsidiums an. Die Hochschule Harz gehört dieser Konferenz mit dem Fachbereich Verwaltungswissenschaften an, der 1998 aus der ehemaligen internen Hochschule für den öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt hervorgegangen ist. An den Konferenzen nimmt daher der Dekan des Halberstädter Fachbereichs teil. Auf der jüngsten Beratung dieses Gremiums wurde nun Prof. Dr. Jürgen Stember, Dekan des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften, in das Präsidium gewählt. Neben ihm und Präsident Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern gehören dem fünfköpfigen Präsidium an: Rainer Grieger von der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, Dr. Ludger Schrapper von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen und Prof. Paul Witt von der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl in Baden-Württemberg.
„In diesem Kreis bin ich der erste und einzige Vertreter eines Bundeslandes, das die Verwaltungsausbildung externalisiert hat“, erklärt Stember. „Mein Ziel ist es, nicht nur die Interessen des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz am Standort Halberstadt zu vertreten, sondern ebenso die Belange aller Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst in Deutschland.“ Prof. Dr. Armin Willingmann, Rektor der Hochschule Harz und seit 2008 Präsident der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt (LRK), freut sich über die Wahl Stembers: „Die Präsenz von Angehörigen der Hochschule Harz in überregionalen, oder bundesweiten Institutionen ist stets Ausdruck des Vertrauens in fachliche Kompetenz und Engagement unseres Kollegiums sowie Maßstab für den inzwischen erreichten Bekanntheitsgrad im Lande. Für den Fachbereich Verwaltungswissenschaften verspricht diese Mitwirkung von Dekan Stember interessante Synergien und Einblicke in die Entwicklung jener zahlreichen Hochschulen in der Bundesrepublik, die nicht den Weg Sachsen-Anhalts beschritten haben, sondern an einer interner akademischen Ausbildung des Verwaltungsnachwuchses festhalten“.
Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst in Deutschland integriert 40 Fachhochschulen für öffentliche Verwaltungen, Rechtspflege und Finanzen sowie die Fachhochschulen der Polizei. Damit vertritt sie über 33.000 Studierende. Treffen finden zweimal jährlich statt und dienen dem Austausch innerhalb dieser unterschiedlichen Gruppe von Spezialhochschulen. Die Konferenz greift aktuell bedeutsame Themen, wie die Folgen des Bologna-Prozesses oder Aspekte der Personalentwicklung, auf. Die Formulierung wichtiger Forderungen und Resolutionen zur zukünftigen Aus- und Fortbildung gehört zu ihren zentralen Aufgaben, dabei sind die Lobbyarbeit für ihre Absolventen, die Reform des Dienstrechts und die Abgrenzung zu Akademien zentrale Themen.
Öffentliche Bekanntmachung
Stadt Wernigerode
Öffentliche Bekanntmachung
Auf der Grundlage § 35 Satz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der zur Zeit geltenden Fassung in Verbindung mit §§ 7 Abs. 1 Satz 1 und 11 Satz 1 des Gesetzes über die Ladenöffnungszeiten im Land Sachsen-Anhalt (LöffZeitG LSA) in der zur Zeit geltenden Fassung erlässt die Stadt Wernigerode nachfolgende
Allgemeinverfügung 2011/02:
Aus Anlass des „Wernigeröder Weihnachtsmarktes“ dürfen Verkaufsstellen an den Adventssonntagen 27. November, 04. Dezember sowie 11. Dezember 2011 in der Zeit von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet sein.
Die Allgemeinverfügung gilt für das gesamte Stadtgebiet der Stadt Wernigerode.
Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Verkündung im Amtsblatt der Stadt Wernigerode in Kraft.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Wernigerode, Marktplatz 1 in 38855 Wernigerode einzulegen.
Wernigerode, 12.04.2011
Gaffert
Oberbürgermeister
LINKE-Landtagsabgeordnete André Lüderitz und Evelyn Edler sowie Kreisvorstandsmitglied Michael Wisse besuchten "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn"

LINKE-Landtagsabgeordnete André Lüderitz und Evelyn Edler sowie Kreisvorstandsmitglied Michael Wisse besuchten "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn"
Harzkreis/Blankenburg. Die beiden LINKE-Landtagsabgeordneten André Lüderitz (Ilsenburg) und Evelyn Edler (Wernigerode) sowie das Oberharzer Kreisvorstandsmitglied Michael Wisse (Elbingerode) besuchten kürzlich die "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn" in der Weinbergstraße in Blankenburg.
Gemeinsam mit dem Koordinator Stephan Nickell besichtigten Wisse und die beiden Landespolitiker, durch deren Wahlkreise die Rübelandbahn führt, die "Bergkönigin", die seit letztem Jahr als aufgearbeitete Dampflok "95 027" (Baujahr 1926) für touristische Fahrten auf der Rübelandbahn zur Verfügung steht, sowie die beiden unter Denkmalschutz stehenden Elektroloks der Baureihe 251, die momentan nicht betriebsfähig sind.
Nickell informierte die Abgeordneten über die engagierte Arbeit der Arbeitsgemeinschaft, die sich die überregionale Vermarktung der touristischen Fahrten mit der historischen Lokomotive auf der Steilstrecke zwischen Blankenburg und Rübeland auf die Fahnen geschrieben hat.
Dazu haben sich die Städte Blankenburg und Oberharz am Brocken, die Havelländische Eisenbahn AG (hvle), der Förderverein Rübelandbahn sowie die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) zur "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn" zusammengeschlossen. Der Blankenburger Stephan Nickell, der von der Arbeitsgemeinschaft als Koordinator eingesetzt wurde, koordiniert die vielfältigen organisatorischen und finanziellen Aufgaben rund um die Einsätze der "Bergkönigin".
Das Land Sachsen-Anhalt hatte mit einem erheblichen finanziellen Zuschuss die betriebsfähige Aufarbeitung der "Bergkönigin" für attraktive, touristische Fahrten auf der Rübelandbahn ermöglicht. Die "Arbeitsgemeinschaft Rübelandbahn" hat es sich zur Aufgabe gemacht, so informierte Nickell die Abgeordneten, diese Fahrten mit gebündelten Kräften publik zu machen, zu koordinieren und auszuführen. Dabei verbleiben die Vermarktung der Fahrten auf der mittlerweile 125 Jahre alten Rübelandbahn sowie der Verkauf der entsprechenden Fahrkarten im Aufgabenbereich der regionalen Touristiker. Die eisenbahn-betriebliche und technische Organisation der Fahrten übernimmt im Moment noch die HSB. Die Dampflok 95 027 steht auch für überregionale Einsätze sowie Charterfahrten zur Verfügung. Sie ist in Zusammenarbeit mit anderen Eisenbahnunternehmen und Vereinen beispielsweise in Sachsen-Anhalt und Thüringen vorgesehen.
André Lüderitz und Evelyn Edler nutzten ihren Arbeitsbesuch bei der Arbeitsgemeinschaft, um die Arbeit aller Beteiligten zu würdigen und politische Unterstützung auf Landesebene zu signalisieren. Auch in Zeiten knapper Kassen sehen beide das Land in der Pflicht, die Rübelandbahn als touristische Infrastruktur finanziell zu unterstützen. Weitere Infos gibt es auf www.arbeitsgemeinschaft-ruebelandbahn.de.
Nachwuchsakademiker unter Hochspannung: Gewitter im AudiMax

KinderHochschule auf dem Wernigeröder Campus im Dezember 2011
Nachwuchsakademiker unter Hochspannung: Gewitter im AudiMax
Am Samstag, dem 3. Dezember 2011, von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr gibt es keinen Grund sich unter dem Bett zu verstecken oder bei den Eltern Schutz zu suchen. Bei der nächsten Vorlesung der KinderHochschule im Wernigeröder AudiMax (Gebäude „Papierfabrik“, Haus 9, Am Eichberg 1) ist gewittrige Stimmung auf dem Campus! Prof. Dr. Albert Claudi hat eine spannende Frage für alle Junior-Studenten zwischen 8 und 12 Jahren im Gepäck: „Was weißt du eigentlich über Blitz und Donner?“.
Der Dozent arbeitet am Institut für elektrische Energietechnik IEE der Universität Kassel und erklärt den kleinen Akademikern Naturphänomene mit Hochspannungsexperimenten, außerdem gibt er Tipps zu Verhaltensweisen bei einem Gewitter. Endlich gibt es Antworten auf knifflige Fragen: „Warum knistern Pullover beim Ausziehen?“, „Warum sieht man erst den Blitz und erst dann hört man den Donner?, „Wie heiß ist eigentlich ein Blitz und wie schnell?“ - der Experte hat die Antworten!
Prof. Dr. Albert Claudi studierte Elektrotechnik und promovierte an der RWTH in Aachen. Durch seine Arbeit im Bereich Hochspannung, wie die Tätigkeit als Oberingenieur am Institut für Hochspannungstechnik in Aachen oder die Funktion als Direktor für Forschung und Entwicklung bei der Raychem GmbH in München, kam er vor mehr als zehn Jahren als Leiter des Fachgebiets „Elektrische Anlagen und Hochspannungstechnik“ an die Universität Kassel. Für Junior-Studenten besonders aufregend: Im Auftrag einer Schweizer Firma baute der Dozent einen der größten Blitzgeneratoren der Welt mit sechs Millionen Volt.
Die Anmeldung für die Nachwuchsakademiker erfolgt auf der neugestalteten Webseite www.kinderhochschule.eu, hier sind auch fotografische Impressionen vergangener Veranstaltungen zu bewundern und die Mini-Studiosi können innerhalb eines geschützten Bereichs online Hochschulluft schnuppern.
Feierliche Exmatrikulation für 125 junge Akademiker am Hochschul-Standort Halberstadt

Feierliche Exmatrikulation für 125 junge Akademiker am Hochschul-Standort Halberstadt
Am Freitag, dem 4. November 2011, lud der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz zur feierlichen Übergabe der Zeugnisse nach erfolgreichem Abschluss des Studiums in das Käthe-Kollwitz-Gymnasium nach Halberstadt ein. Insgesamt 124 Studierende erhielten ein Diplom-Zeugnis, zudem wurde eine Bachelor-Urkunde verliehen.
Die musikalische Begleitung der Feier in der Aula des altehrwürdigen Gymnasiums übernahm die Kreismusikschule Harz. Begrüßt wurden die angehenden Alumni und ihre Angehörigen sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Verwaltung durch Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann, der in einer humorvollen Einleitung über das Thema „Abschied“ an der Hochschule referierte: „Sie sind nun nicht nur Jung-Akademiker, sondern auch Botschafter einer der modernsten Hochschulen im Lande. Behalten Sie Ihre ‚alma mater‘ und den Standort Halberstadt in guter Erinnerung“, so der Hochschulleiter, der seine launige Ansprache mit guten Wünschen schloss.
Staatssekretär Marco Tullner vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt freute sich ebenfalls mit den Absolventen. Er lobte die enge Verbundenheit zwischen Kollegium und Studierenden, den besonderen Geist, der an dieser Hochschule herrsche und auch in Magdeburg bestens bekannt sei: „Dieses familiäre Flair ist ein Markenzeichen der Hochschule Harz“. Und weiter: „Ich möchte für die Ausbildung, die Sie nun hinter sich gebracht haben, Respekt zollen“, so Tullner. Diese sei die Voraussetzung, um sich zu behaupten in einer Arbeitswelt, die dem Wandel unterliegt.
„Halberstadt - Fluch oder Segen?“ fragten provokant und humorvoll die beiden Studierendenvertreter Julia Büthe und Dirk Funke, kamen jedoch sogleich zu dem Fazit, dass es eine wunderbare Zeit auf dem kleinen Halberstädter Campus war.
Auch Prof. Dr. Jürgen Stember, Dekan des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften, verabschiedete „seine“ Studierenden und stellte noch einmal das besondere Ausbildungsmodell des Halberstädter Fachbereichs vor. Er hob die Verbindung von Forschung und Praxis an der Hochschule Harz hervor und freute sich über die hervorragenden Studierendenzahlen: „Das Interesse am Fachbereich Verwaltungswissenschaften ist ungebrochen.“ Mit einem wichtigen Anliegen verabschiedete er die „filigranen Lebenskünstler“: „Bitte bleiben Sie in Kontakt und halten Sie den Fachbereich in guter Erinnerung“, so Stember.
Den mit 500,- Euro dotierten Förderpreis des Förderkreises der Hochschule Harz e.V., der von dessen Vorsitzender Angela Gorr MdL überreicht wurde, erhielt in diesem Jahr Dennis Engel für seine herausragende Diplomarbeit, die sich mit rechtlichen Regelungen gegen Diskriminierung befasst.
Der Kurgast" - von Hermann Hesse am 17.11.2011 In Wernigerode
"Der Kurgast" - von Hermann Hesse
Eine Badereise mit ihren tragikomischen Alltäglichkeiten nimmt H. Hesse zum Anlass, das Zusammenleben der Menschen in einer Folge von gutgelaunten und philosophisch beschaulichen Szenen zu durchleuchten. Eine Fülle von Merkwürdigkeiten wird dem Hörer beim Vorlesen begegnen.
Hierzu sind alle Interessierten am Donnerstag, dem 17.11.2011, um 9:30 Uhr ins Senioren- und Familienhaus Steingrube 8 eingeladen.
Der Brockenbowl XVIII mit Topteams !!!!!

Der Brockenbowl XVIII mit Topteams
Am 26. November geht der Brockenbowl in seine 18. Runde und die Kontrahenten können sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen. Neben den Wernigerode Mountain Tigers und altbekannten Größen, wie den Wilhelmshaven Buccaneers, haben sich auch die Bundesligisten der Dresden Monarchs ins Starterfeld eingetragen, um, für sie erstmalig, nach der begehrten Trophäe zu greifen.
Des weiteren stehen mit den Münster Mammuts, den Crailsheim Titans und den Leipzig Lions erfahrene Teams aus der gesamten Republik am Start und das bedeutet nichts anderes, als Spiel, Spaß und Spannung auf ganzer Linie.
Am letzten Wochenende des November wackelt also wieder die Harzlandhalle in Ilsenburg. Ein Muss für jeden Sportbegeisterten, der diese aufregende Sportart hautnah erleben möchte oder einfach nur den Samstag mit eindrucksvollen Erlebnissen verbringen will.
Natürlich wird auch das Rahmenprogramm wieder reichlich mit interessanten und amüsanten Dingen ausgeschmückt, sodass von einem kurzweiligen Spektakel gesprochen werden muss, bei dem auch Leib und Seele nicht zu kurz kommen werden.
Einlass in die Harzlandhalle am Samstag, den 26.11.2011 ist ab 10.00 Uhr.